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2012

Kindern die Natur näher bringen - Fünf Jahre MILAN-Naturseminare

Bernd und
Christine Koziol Vor fünf Jahren haben Christine und Bernd Koziol “MILAN-Naturseminare“ gegründet. Die Zielsetzung ist, Menschen die Natur näher zu bringen und sie dafür zu begeistern. In Kooperation mit Schulen, Kindergärten, Jugendpflege, Bildungsstätten und Institutionen wie dem Biologiezentrum Ochtersum sowie dem Waldpädagogischen Zentrum Springe leitet das mittlerweile mehrköpfige Team Projekte wie „Waldjugendspiele“.
„Wir arbeiten auch mit Jugendgästehäusern zusammen und organisieren Klassenfahrten“, erklärt Christine Koziol, die ausgebildete Erzieherin und Natur-und Wildnispädagogin ist.
MILAN legt Wert darauf, dass bei den Kursen, die seit diesem Jahr auch für Erwachsene und Familien angeboten werden, nachhaltiges uns soziales Lernen im Vordergrund steht.“Bei Waldjugendspielen soll es nur sekundär um Wettbewerb, sondern vielmehr um den Gemeinschaftsgedanken gehen, so Koziol, die beispielsweise Kurse unter dem Thema „Wildnisküche“ anbietet:
„Dabei lernen Kinder und Erwachsene, was essbar ist. Der Schwerpunkt liegt nicht auf Fakten, sondern auf praktische Vermittlung, wie die Teilnehmer beim anschließenden Kochen auf dem offenen Feuer feststellen." Bernd Koziol, der gerade in der Ausbildung zum Waldpädagogen ist, ist für handwerkliche Themen wie Bogenbauen zuständig: „Zurzeit ist auch Korbflechten sehr gefragt.“
„Milan-Naturseminare“ ist im Sehlemer Ortsteil Evensen in der Straße „Im Bruke 9“ zu finden und unter der Telefonnummer 05060608562 erreichbar. Weitere Informationen gibt es unter
www.milan-naturseminare.d e.
- flo RuBS vom 4.5.2011

Auf den Spuren der Wilden Stämme

Bernd und
Christine Koziol Grundschulkinder verbringen eine Ferienwoche in den Wäldern um Lamspringe
Lamspringe: Kinder im Wald „Auf den Spuren der wilden Stämme

Die evangelische Familienbildungsstätte hat in Kooperation mit MILAN-Naturseminare
Eine Waldwoche für die Ferienzeit organisiert, an der Kinder im Grundschulalter teilnehmen konnten.
„Viele berufstätige Eltern wissen nicht, wie sie die vielen Ferientage überbrücken sollen, erklärte Christine Koziol, die 15 Kinder zusammen mit Ach8l Gehrke durch die Wälder geführt hat. Die Wälder um Lamspringe böten sich dafür an, da die Teilnehmer dort viel über die germanische Kultur erfahren können. Im Fokus der Waldwoche standen Spiele, die die Kooperation-und Teamfähigkeit fördern. Und wie es sich für einen richtigen Stamm gehört, haben die Kinder an den Hügelgräbern einen Tierschädel angebracht, den sie vom Forstamt bekommen haben. „Die Kinder sind in der Woche zu einer gut funktionierenden Gruppe zusammengewachsen“, berichtete Koziol. Für den pädagogischen Effekt wurde die Ferienwoche immer wieder mit Wissenswertem zur Waldflora-und Fauna ergänzt. Zum Abschluss entzündeten die Gruppenleiter ein Lagerfeuer aus selbst gesammeltem Holz, über dem die Kinder dann Würstchen und Stockbrot grillen konnten.
Flo RuBS vom 4.5.2011


Waldwoche Diekholzen
WaldwocheDiekholzen Unter dem Motto „Das gallische Volk“ hat vom 18.-22.10. 2010 die Waldwoche im Diekholzer Wald stattgefunden. Sie ist fester Bestandteil des Ferienangebotes der Evangangelischen Familienbildungsstätte und wird von vielen z.T. berufstätigen Eltern genutzt. 14 Kinder von 6-11 Jahren konnten so in den Ferien eine abenteuerliche Woche erleben.
Zu Beginn stand die Begrüßung und eine Namensgebung am Fuße einer uralten Eiche an. Aus Viktoria wurde Viktorix und aus Lukas wurde Lux. Der faszinierende Baum wurde jeden Morgen Anlaufpunkt für die Teilnehmer. Danach begaben sich die Kinder durch den Wald auf zu einem geeigneten Lagerplatz, an dem sie unter fachlicher Anleitung von Bernd Koziol eine Schutzhütte aus Totholz und Laub bauten. Bernd Koziol, Jugendgruppenleiter bei MILAN, verfügt über Erfahrung in Survival und Trekking, und konnte so den Kindern wertvolle Tipps geben. Begleitet von Dominik Sucher (18), z.Zt. Abiturient, ging der „Stamm“ am nächsten Tag spielerisch auf Jagd und unternahm einen Streifzug um neue Gebiete zu erobern. Mit Seilen mussten die Kinder dabei Schluchten und andere Hindernisse überqueren, wobei Teamarbeit gefragt war. Aufgrund der kalten Witterung genehmigte der Förster ein Feuer an einem geeigneten Platz, was für den Stamm ein Highlight war! An der warmen Feuerstelle schnitzten sie sich Messer und Gabeln, die auch zum Einsatz kamen. In einem alten Topf brauten die Druiden einen Zaubertrank und die Feuerhüter lernten den richtigen Umgang mit dem Element. Auch der angehende Forstwirtschaftsstudent Sucher konnte viele praktische Erfahrungen sammeln.
Zum Abschluss standen noch Bogenschießen und werken mit Speckstein im Programm. Jedes Kind feilte einen Kettenanhänger, der in einem Ritual verliehen wurde. Das gallische Volk war sich einig, im kommenden Jahr wieder dabei zu sein, am Fuße der alten Eiche…
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